Lager Koralle war von 1943 bis 1945 eines der wichtigsten Führungszentren der deutschen Kriegsmarine. Ab 30. Januar 1943 zog das Oberkommando der Kriegsmarine hierher. Auch Karl Dönitz, später letzter Reichspräsident des Deutschen Reiches, nutzte die Anlage. Von Koralle aus wurde unter anderem der U-Boot-Krieg koordiniert.
Der Komplex umfasste rund 54 Hektar mit mehreren Bunkern, Funk- und Nachrichteneinrichtungen, Wetterdienst, Baracken, Garagen und weiteren Funktionsbauten. Nach Kriegsende wurden große Teile gesprengt, weshalb die Ruinen heute so extrem zerborsten wirken.
Für Urbexer ist der Ort vor allem wegen der massiven Betontrümmer und der stark überwucherten Anlage spannend. Einen begehbaren unterirdischen Zugang gibt es heute nicht mehr. Die markante Bunkerspitze wird offenbar auch von Kletterern genutzt, dort sind Haken im Beton vorhanden.
Am spannendsten ist der Ort aus meiner Sicht Frühling bis Herbst, wenn der Wald die Ruinen fast komplett verschluckt. Gerade dann wirkt Koralle besonders surreal.
Sehr leicht zugänglich, gibt außer sehr viel dicken kaputten Beton leider nicht viel zu sehen, allerdings kein Zugang nach innen möglich, man kann aber leicht außen auf den Trümmern klettern und das massive ehemalige Bauwerk von damals bestaunen
Die Anlage kann der Zeit leider nur von außen besichtigt werden, es gibt keinen Zugang zum Tiefbunker.Alle Seiten und Lücken Ausgekundschaftet, jedoch keine Zugänge.
An sich eine schöne Anlage gewesen, leider viel zersprengt.
Gibt noch einen Tiefbunker der ist leider komplett verschlossen.
An Wochenenden viel Laufkundschaft vorhanden.
Es reicht für einen Spazier Gang mit der Freundin oder wenn man auf einen großen Abenteuerspielplatz Lust hat Relikte wirst du allerdings minimal zu Gesicht bekommen empfehle auch nicht bei Koralle rein zu gehen den das Gelände ist privat und wird mit wild cams überwacht
Wir waren am 13.05.2024 vor Ort.
Bunker in Bruchstücken, jedoch sehr anschaulich. Auch ein Kletterverein nutzt die alten Bruchstücke.
Auch wir waren mit unserem Kind (Teen) vor Ort.
Bis auf die großen "Bunkerbruchstücke" ist nicht mehr viel übrig. Die Gebäude sind halb zerstört oder wurden stark beschädigt. Auf und "in" den Bunkerresten kann man sich gut umsehen und sie sind auch mit Kindern begehbar.
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