Information
Der Truppenübungsplatz Altmark liegt in der Colbitz-Letzlinger-Heide.
Der 23.000 Hektar große Platz reicht bis zurück ins Jahr 1934, als die NS eine 30 km lange Artillerieschießbahn dort baute. 1936 wurden dort die ersten Artilleriewaffen und Schwergeschütze getestet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Schießerprobung sowie Infrastruktur weiter ausgebaut.
Seit Juli 1945 nutzten Sowjetische Streitkräfte den Südlichen und Nördlichen Bereich und Bauten diesen zu einen Gefechtsschießstand um.
1980 wurden, für die Vorbereitung „Großmanöver Waffenbrüderschaft 80“, große Waldflächen gerodet und der Platz erhielt seine heutige Form. Nach dem Abzug der Sowjetischen Truppen, baute die Bundeswehr bis 1997 ein neues Gefechtsübungszentrum.
2011 wurde auf dem ehemaligen Dekontaminationsplatz der GSSD die Entsorgung der Altlasten eingeleitet. 2012 begann der Bau der Übungsstadt Schnöggersburg und eines Militärflughafens.
Der Truppenübungsplatzt Altmark ist der drittgrößte in Deutschland und gilt als modernster in Europa.
Der Platz befindet sich noch in Nutzung, vom begehen und Drohnenflügen wird abgeraten.