Fliegerhorst mit Bunkeranlagen
Wichtiger Hinweis zum Fledermausschutz
Vom 1. Oktober bis 31. März gilt die Fledermausschutzzeit.
Viele Höhlen, Stollen und Bunker dienen Fledermäusen als Winterquartier.
In dieser Zeit ist der Zugang zu solchen Orten strengstens untersagt,
um die Tiere nicht zu stören. Verstöße können zu hohen Strafen führen.
Bitte respektiere die Schutzmaßnahmen und betrete diese Orte nicht während der Schutzzeit.
Information
Der Fliegerhorst Oldenburg wurde 1933 eröffnet und bereits 1936 von der Luftwaffe der Wehrmacht übernommen. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Standort zu einem militärisch genutzten Flugplatz, der im Zweiten Weltkrieg Teil der deutschen Luftverteidigungsstruktur war. Am 9. Mai 1945 wurde das Gelände von kanadischen Streitkräften besetzt und zunächst militärisch weiter genutzt.
1951 erfolgte die Reaktivierung des Flugplatzes durch die Royal Air Force, ab 1952 wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Mit der Aufstellung der Bundeswehr wurde der Standort 1957 an deutsche Streitkräfte übergeben. In den folgenden Jahrzehnten kam es mehrfach zu Umstrukturierungen und Verlegungen von Einheiten, bis der Flugbetrieb schließlich schrittweise zurückging und der Fliegerhorst 1994 offiziell entwidmet wurde.
Auch nach dem Ende des Flugbetriebs nutzten verschiedene Bundeswehreinheiten Teile des Geländes weiter, bevor die Fläche 2011 an die Stadt Oldenburg verkauft wurde. Seitdem befindet sich das Areal in der Entwicklung: Teile der ehemaligen Militärflächen werden neu genutzt, unter anderem durch den Bau von Wohnhäusern, während andere Bereiche noch auf ihre zukünftige Nutzung warten.
Quellen:
31.03.2026 https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegerhorst_Oldenburg
31.03.2026 https://www.fona.de/de/massnahmen/archiv/enaq.php