In den Hangar südlich der Straße gelangt man mit ein wenig Mühe; versuchen Sie jedoch nicht, die Tür zu öffnen, die sich im Tunnel hinter dem schmalen Durchgang befindet – sie ist von der Rückseite her angeschweißt. Auch der Schießstand lässt sich besichtigen. Insgesamt ein lohnenswerter Ort!
Die Schießbahn mit zahlreichen, meterhohen Geschossfangwänden war in der Vergangenheit Teil eines der bedeutendsten Militärgelände im 20. Jahrhundert in Deutschland. Ursprünglich für die preußische Infanterie-Schießschule im Kaiserreich angelegt, war der Schießplatz im II. Weltkrieg Teil des Geländes des Oberkommandos der Wehrmacht und gehörte von 1953 bis 1994 zum Hauptquartier der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). Seit über 25 Jahren ungenutzt und friedlich im Wald gelegen, erobert sich langsam die Vegetation das Areal zurück. Der Komplex ist in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen. Eine moderne Ruine und Mahnmal der konventionellen Militär- und Kriegsausbildung im letzten Jahrhundert.
Das Gelände hat wirklich große Dimensionen. Allerdings ist viel davon nicht munitionsberäumt. Südlich des Hauptweges gibt es einen Hangar. Der Eingang ist verschlossen und videoüberwacht. Aber am hinteren Ende ist eine kleine Öffnung. Falls sich jemand reintraut, kann man ja mal berichten, ob sich das lohnt. Nördlich des Weges sind unzählige Schießbahnen und eine Schießhalle. Ebenfalls verschlossen und videoüberwacht. Wachschutz scheint dort allerdings nicht zu patrouillieren.
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