Information
***legaler LostPlace***
Die Burg Arnstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg im Harzvorland (Sachsen-Anhalt), gelegen zwischen Sylda und Harkerode. Sie entstand im 12. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Arnstein, eines bedeutenden Adelsgeschlechts mit weitreichenden Verbindungen. Aus dieser Zeit stammen noch Teile der romanischen Anlage, darunter zwei Rundtürme und eine Ringmauer.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, unter anderem an die Grafen von Falkenstein, Regenstein und Mansfeld. Um 1400 wurde ein markanter gotischer Wohnturm errichtet. Nach Zerstörungen im Bauernkrieg erfolgte um 1530 ein Wiederaufbau und später ein Ausbau zum wohnlichen Schloss mit zusätzlichen Geschossen, neuer Burgkirche und weiteren Gebäuden.
Ab dem 17. Jahrhundert verfiel die Anlage zunehmend, obwohl sie zeitweise noch genutzt wurde. Nach dem Aussterben der Mansfelder Linie ging die Herrschaft an Kursachsen und später an Preußen über. Die Familie von Knigge, die das Gebiet zeitweise besaß, begann im 19. Jahrhundert mit Sicherungsmaßnahmen und machte die Ruine touristisch zugänglich.
Bis zur Enteignung 1945 blieb die Burg im Besitz der Knigges. Seit 1992 kümmert sich ein Heimatverein um ihren Erhalt. Heute gilt die weithin sichtbare Ruine als bedeutendes romantisches Baudenkmal.
Führungen können unter https://www.mansfeldsuedharz-tourismus.de/burgruine-arnstein/ vereinbart werden.
Quellen:
28.05.2026 https://www.mansfeldsuedharz-tourismus.de/burgruine-arnstein/
28.05.2026 https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Arnstein