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Mausoleum
Holle
3315
52.0944, 10.1253
Bewertung: 3.5
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Information
Dieses Mausoleum ist durch hohe Mauern geschützt und kann nicht betreten werden. Eine Besichtigung von außen lohnt sich aufgrund des einzigartigen Baustils.

Es wurde 1839, im Todesjahr des Grafen Ernst zu Münster, errichtet. Der hannoversche Architekt Georg Ludwig Friedrich Laves erhielt den Auftrag ein würdigs Grabmal für den Herren von Derneburg zu entwerfen. Damit konnte Laves eine Idee verwirklichen, die seine Entwürfe seit langem prägte: die Errichtung einer ägyptischen Steilpyramide. Münster selbst hatte auf seinen Italienreisen zahlreiche antike Grabanlagen studiert, darunter die Cestius-Pyramide in Rom, die als Vorbild für das Mausoleum gilt.

Die Pyramide ist etwas mehr als 11 Meter hoch, ihr Böschungswinkel beträgt 61 Grad. Die geometrische Formensprache greift Motive der ägyptischen Baukunst auf, wie sie im Klassizismus geschätzt wurden. Der Eingang ist mit dem Wappen der Familie zu Münster versehen und ein Kreuz über dem Portal markiert die christliche Funktion des Bauwerks. Auf der steinernen Tür befand sich ursprünglich eine Inschrift mit freimaurerischem Bezug: „Ewig ist die Fortschreitung zur Vollkommenheit, wenngleich am Grabe die Spur vor dem Auge verschwindet.“

Im Inneren ruhen der Graf Ernst, seine Frau und mehrere Töchter in Sarkophagen. Seitlich wurde sein Sohn Fürst Georg Herbert Münster beigesetzt. Vor der Pyramide liegen weitere Generationen der Familie, darunter Alexander Fürst zu Münster mit seiner Frau Muriel und ihrem Sohn Friedrich begraben. Das keltische Hochkreuz auf Muriels Grab verweist auf ihre schottische Herkunft.

Das Mausoleum gilt als bedeutendes Denkmal ägyptisierender Sepulkralkultur, die seit dem späten 18. Jahrhundert auch in mitteleuropäischen Adelskreisen Verbreitung fand. Heute ist die Grabanlage, welche zuletut 1985 umfassend instand gesetzt wurde, restaurierungsbedürftig. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege bewertet sie als kulturgeschichtlich herausragend und von landesweiter Bedeutung.
Comments
DE 10
KeyCee
02.06.2026
kein lostplace, teil eines kulturpfades
Schwarzerosen
22.09.2025
Das Mausoleum kann nicht betreten werden. Aufgrund der imposanten Größe und des untypischen Baustils,ist es trotzdem sehenswert. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein griechischer Tempel, der ebenfalls einen Abstecher wert ist.
Moderator
Waldpoesie
13.10.2024
Leider eine Baustelle und das Mausoleum ist mit einer Plane bedeckt.
Oxoela
12.06.2024
Kein wirklicher LP . Gehört zum Laves Kultur Pfad , zu dem auch noch der "Tee Tempel" , ein Art griechischer Tempel , gehört.
UrbexDaniel81
22.05.2024
Kleines nettes Mausoleum. Man kann aber nicht mehr viel sehen. Eine Fahrt dahin würde ich nicht extra planen. Komme aus der Umgebung daher weiß ich das
Patreon
SLPei
18.05.2024
Toller Wald zum spazieren gehen, dass Mausoleum ist eingehüllt, wird Restauriert.
DerGHG
29.04.2024
Eigentlich nicht wirklich ein lostplace aber der Wald dort ist schön N und an der Steinwald daneben kann man ganz gut klettern
Losti88
31.03.2024
Ist zur Zeit zu und wird renoviert.
Senno
03.03.2024
Kommt man tagüber normal drauf. Nachts Zutritt Verboten. Mann kann nirgends in die Pyramide, ist eher ne Sehenswürdigkeit statt ein Lost Place.
Doncagiva
06.12.2023
Der ganze Wald ist einen Spaziergang wert, das Teehaus ist auch nett, aber viel gibt es nicht zu sehen. Vorher einen Kaffee im Glashaus trinken.
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