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Die ehemalige Klinik am Peverlingsee in Malente war ursprünglich ein Sanatorium für TB-Patienten und später eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Klinik wurde ab den späten 1950er Jahren gebaut und Anfang der 1960er Jahre eröffnet. Sie verfügte über rund 130 Betten, die in den 1980er Jahren auf 150 erhöht wurden. Zwischen Mitte und Ende der 1990er Jahre erfolgte eine Erweiterung, wodurch die Kapazität auf 173 Betten stieg. Aufgrund landesweiter Umstrukturierungen und Bettenüberschuss wurde die Klinik 2006 geschlossen und der Betrieb in einen Neubau verlegt.
Seit der Schließung steht das Areal leer und gilt als Lost Place. Das große Geländekomplex bietet trotz Vandalismus und Verfall noch eine spannende Atmosphäre. Das Areal wird gelegentlich für Polizeiübungen genutzt und ist teilweise überwacht. Geplant ist eine Neubebauung mit einem Luxus-Resort an der schönen Lage am Kellersee nahe Malente. Besucher und Urbex-Fans schätzen den morbiden Charme der ehemaligen Klinik, auch wenn das Gelände zunehmend von Verfall geprägt ist.