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Ferropolis
Gräfenhainichen
3725
51.7583, 12.4477
Bewertung: 5.0
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Information
Ferropolis, bekannt als die „Stadt aus Eisen“, ist ein beeindruckendes Freilichtmuseum und Industriedenkmal. Die Geschichte des Areals ist eng mit dem Braunkohletagebau Golpa-Nord verbunden, der prägend für die Region war und in den Jahrzehnten vor der deutschen Wiedervereinigung rund 100 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr durch den Einsatz gewaltiger Maschinen förderte.

Nach der Schließung des Tagebaus 1991 – als fast die gesamte mitteldeutsche Braunkohleindustrie stillgelegt wurde – suchte man nach einer neuen Nutzung für das Gelände und die imposanten Maschinen. Die zündende Idee für Ferropolis entstand durch eine studentische Initiative der Bauhaus Stiftung Dessau: Die stillgelegten Großgeräte sollten als Technikkulturdenkmal und Veranstaltungsareal erhalten bleiben. Die offizielle Gründung erfolgte mit der Enthüllung des Ortsschildes am 14. Dezember 1995. Im Jahr 2000 wurde Ferropolis der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist seither auch Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur.

Fünf gewaltige ehemalige Tagebau-Großgeräte blieben erhalten und sind heute die Hauptattraktionen des Freilichtmuseums: Sie tragen Namen wie „Mad Max“, „Mosquito“ und „Gemini“.

Ferropolis ist heute ein Symbol für Strukturwandel, Umweltschutz, Industriekultur und Kreativität. Es dient als Museum, Veranstaltungsort für internationale Festivals und Konzerte – von Heavy Metal bis Orchester – und dokumentiert sowohl die zivile als auch die ökologische Entwicklung der Region nach der Zeit des Bergbaus. Durch spektakuläre Musikveranstaltungen und als Ausstellungsraum für Technikgeschichte ist Ferropolis international bekannt geworden.

Im ehemaligen Umspannwerk befindet sich ein Museum mit Fotos zur Geschichte des Tagebaus sowie zu verschlungenen Dörfern wie Gremmin und Golpa. Die Stiftung Industriekultur betreibt das Gelände seit 2019, ergänzt durch regelmäßige Ausstellungen, künstlerische Projekte und Bildungsprogramme.
Comments
DE 12
swierszczu
19.05.2026
16.06.2026 Es ist zwar kein verlassener Ort im eigentlichen Sinne, aber trotzdem lohnt sich ein Besuch. Die „kleinen“ Bagger und Maschinen sind unglaublich beeindruckend, und die Wandmalereien, die offenbar ehemalige Arbeiter darstellen, sind fantastisch.
Hansi
14.02.2026
Der Ort ist immer wieder schön, am besten immer ab Oktober bis März, denn da sind kaum Touris da.
Cozmic
24.05.2025
Der Eintritt für Erwachsene kostet acht Euro, das lohnt sich: es gibt beeindruckende Technik aus einer anderen Zeit zu bestaunen
DetJalo
19.03.2025
Ich war am 11.08.2018 vor Ort. Das war auf einem Samstag und dort war damals gerade ein Treffen der Auto-Tuning Szene..
Lappy
19.03.2025
Der Ort lohnt sich definitiv auch als Tagesausflug. Ich bin so ziemlich jedes Jahr dort zum IronCity Tuningevent. Dort finden auch für die Driftfans jährlich Driftevents statt (IronDriftKing).
AnnaAnders1488
14.10.2024
Wir waren vor einer Woche dort, als der Flohmarkt war. Sehr beeindruckende Maschinen & schönes Ambiente. Da wir mit der Dämmerung dort waren, konnten wir keine schönen Bilder mehr machen.
Officiallaragrein
11.08.2024
Ich bin da in ca. 1 Woche. Könnt ihr mir Tipps geben????
pixal
12.07.2024
Lohnt sich definitiv!! Mega imposant und eindrucksvoll
pixal
27.06.2024
regelmäßig Festivalkulisse für Splash und Melt
rocket4227
11.06.2024
war dort auf einem festival echt mega beeindruckend!
Stadtgrau
04.03.2024
Toller Ort mit imposanten Maschinen. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Das Freilichtmuseum kostet Eintritt.
Moderator Patreon
Painandlove83
10.12.2023
(Legaler,LP)Kostet Eintritt aber is schön dort ,mit ein klein Badestrand.
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