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U-Boot Bunker Valentin
Stadtgebiet Bremen
4318
53.2170, 8.5056
Bewertung: 4.0
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Wichtiger Hinweis zum Fledermausschutz
Vom 1. Oktober bis 31. März gilt die Fledermausschutzzeit. Viele Höhlen, Stollen und Bunker dienen Fledermäusen als Winterquartier. In dieser Zeit ist der Zugang zu solchen Orten strengstens untersagt, um die Tiere nicht zu stören. Verstöße können zu hohen Strafen führen. Bitte respektiere die Schutzmaßnahmen und betrete diese Orte nicht während der Schutzzeit.
Information
Beim Bunker Valentin handelt es sich um keinen klassischen Lost Place, sondern eine historische Gedenkstätte, die nur unter Beachtung der Öffnungszeiten besucht werden kann.

Der Bunker selbst entstand zwischen 1943 und 1945 als gigantisches Rüstungsprojekt des Nationalsozialistischen Deutschlands. Er zeugt von den größenwahnsinnigen Bauplänen des NS-Regimes und die grausame Ausbeutung von Kriegsgefangenen während dieser Zeit. Zunächst war der Bau einer überdeckten Werft geplant, in der Sektionen für die hochmodernen U-Boote des Typs XXI gefertigt werden sollten. Dabei handelte es sich um ein Prestigeprojekt, das den Kriegsverlauf zugunsten des Deutschen Reiches wenden sollte.

Für den Bau wurden ab 1943 Tausende Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus ganz Europa herangezogen. Ihr Alltag war durch Unterernährung, Krankheit, Gewalt und extreme körperliche Belastung geprägt. Schätzungen zufolge verloren während der Bauarbeiten mehr als 1.100 bis 1.600 Menschen ihr Leben. Mit einer Grundfläche von über 35.000 qm² zählt der Bunker Valentin zu den größten freistehenden Bunkeranlagen Deutschlands. Doch bevor das Bauvorhaben vollendet werden konnte, bereiteten alliierte Luftangriffe im Frühjahr 1945 dem Vorhaben ein Ende. Die Bomben durchschlugen die meterdicken Betondecken und verhinderten die Inbetriebnahme der Anlage.

Nach Kriegsende blieb der Bunker jahrzehntelang unbeachtet. In den 1960er Jahren nutzte die Bundesmarine Teile des Gebäudes als Materiallager, während der eigentliche Bau zunehmend verfiel. Erst 2010 wurde der Ort durch den Senat der Hansestadt Bremen und die Landeszentrale für politische Bildung zu einem Erinnerungsort umgestaltet. Am 10. November 2015 eröffnete die Gedenkstätte offiziell als Lern- und Mahnort. Heute können Geschichtsinteressierte auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg das Gelände erkunden. Ein Informationszentrum mit Ausstellung vermittelt die Geschichte des Ortes.
Comments
DE 15
Urbexer
15.08.2025
Das ist kein Lost Place, sondern eine Gedenkstätte aus dem 2 Weltkrieg.
Schwarzerosen
15.08.2025
Der Lost Place kann nur legal durch eine Führung betreten werden, da sich ein Verein darum kümmert. Bitte die Öffnungszeiten beachten, als wir Samstag hin wollten, hatte er geschlossen.
Moderator
CosmoCramer
11.07.2025
Das ist in dem Sinne kein LostPlace, denn es ist ein öffentliches und von privaten Gruppen geleiteter Denkort. In den generellen Öffnungszeiten kostenlos zu besuchen, ansonsten abgesperrtes Gelände. Nehmt euch Zeit mit, es lohnt sich. Schaut euch auch die Deichwege an.
Steve85
26.03.2025
Öffentlich! Sehr Interessant und kostenlos. Öffnungszeit unbedingt beachten. Klare Empfehlung 😃
Finn2
12.01.2025
Ist öffentlich
scheadel19
13.10.2024
Waren jetzt schon 2 mal da. ????
31.08.2024
Schöne Fotos kann man machen
dirty-hari
09.08.2024
Sorry mich Interessieren von berufswegen Bauwerke! Diese Bunker kann mit denen in der Bretagne voll mithalten. Vor allem ist er offen. Es war ein Wahnsinns Aufwand den zu der damaligen Zeit zu bauen. Irre wenn man den Zweck weis.
919Luan
06.08.2024
Es ist sehr traurig was damals dort Passiert ist. Es ist aber sehr spannend und Interessant da zu sein. Der Eintritt ist Frei in der Öffnungszeiten von 10:00 - 17:00.
Lillygx
19.07.2024
Riesige Anlage. Man kommt nur zu Öffnungszeiten (10-17Uhr) rein, aber kostenloser Eintritt und ist echt erstaunlich.
Urbexer
01.06.2024
Es Ist traurig, was dort alles damals geschehen ist.
Eristcoolx3
30.05.2024
Sehr interessant die Geschichte des Bunkers zu erkunden während des Rundgangs
urbexs
30.05.2024
Sehr imposantes Bauwerk. Sollte man gesehen haben.
Noxylp
16.03.2024
Öffentlich zugänglich mit Besucherzentrum und Führungen nach Absprache. Es gibt einen Rundgang um den Bunker mit vielen Informationen und im Innerin läuft ein Film durch, über den Bau und die Schicksale der damals dort arbeitenden. Sehr interessant und so unwirklich wie er hinter den "kleinen" Häusern auftaucht. War richtig beeindruckt von der Größe. Lohnt sich auf alle Fälle
LostPlaceJger
29.02.2024
Sehr schön da ist als Ausflug Ziel ganz schön viele Besucher weil öffentlich
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