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Römö hatte einst den Traum eines kleinen Kinderparadieses: das Sommerland. Der familiengeführte Freizeitpark entstand in den 1980er-Jahren nahe Lakolk und richtete sich vor allem an Feriengäste der Nordseeinsel. Statt großer Achterbahnen setzte man auf einfache Attraktionen: Hüpfburgen, Klettergerüste, eine „Himmelsschaukel“, Go-Karts, eine kleine Badeanstalt, Ponyreiten, Streichelzoo sowie zwei Restaurants.
Über Jahre war das Sommerland ein fester Bestandteil des Insellebens. Doch die starke Saisonalität, steigende Instandhaltungskosten und sinkende Besucherzahlen setzten dem Konzept zu. Investitionen blieben aus, Anlagen wurden nicht erneuert.
2014 wurde der Park endgültig geschlossen. Berichten zufolge kam es zuvor zudem zu einem Brand auf dem Gelände, der Teile der Anlage beschädigte und den Niedergang beschleunigte.
Heute stehen Hüpfburgen, Spielgeräte und Gebäude ungeschützt zwischen Gras und Dünen. Wind, Salzluft und Wetter nagen an Kunststoff und Holz. Vieles wirkt, als hätte man es einfach zurückgelassen.
Teile des Areals werden inzwischen im Umfeld touristischer Angebote und eines benachbarten Reiterhofs bei Kommandørgaarden genutzt, doch der klassische Freizeitparkbetrieb existiert nicht mehr. Das Sommerland Rømø ist damit ein stilles Relikt vergangener Urlaubsträume – ein Beispiel dafür, wie verletzlich kleine, saisonabhängige Freizeitparks auf Inselstandorten sind.
Quellen:
22.04.2026 https://www.roemoe.de/aktivitaeten/sommerland-horse-and-play-park
22.04.2026 https://www.25u.de/daenemark-reif-fuer-die-insel-romo-april-2017-teil-2/
22.04.2026 https://www.kommandoergaarden.dk/horse-playpark/